+++OFFENER BRIEF+++

Sehr geehrte Ministerpräsidentin Schwesig, sehr geehrter Landrat Sternberg und sehr geehrter Bürgermeister Flörke,

mein Name ist Michael Burmeister. Ich bin 46 Jahre alt, in Parchim geboren und wohne von Geburt an in dem kleinen Dorf Groß Godems vor den Toren der Stadt Parchim. Ich bin Vater von 5 Kindern im Alter zwischen 11 und 18 Jahren und führe seit 26 Jahren das Autohaus Burmeister mit Sitz in Parchim. 30 wertvolle Menschen im Alter zwischen 19 und 61 Jahren arbeiten in diesem Unternehmen. Von Jugendtagen an war ich ehramtlich tätig. Schon immer war es mir eine Freude, Menschen zu helfen. Das macht mich glücklich. Dieses Glück kann man erst dann erleben, wenn man den anderen so liebt wie sich selbst. Das habe ich bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsen erlebt. Bei Kindern und Senioren besonders stark.

Seit Mitte März 2020 kämpfe ich gegen einen immer stärker werdenden Einfluss auf die Menschen in meinem Umfeld. Es geht um das Thema Corona. Vom ersten Tag an habe ich mich vor meine Mitarbeiter gestellt und dafür gekämpft, dass sie sich gegen geschürte Angst vor Krankheit und Existenzangst stellen. Im festen Glauben daran, dass wir es schaffen, habe ich bereits im März 2020 entschieden, dass unser Unternehmen, solange Rücklagen vorhanden sind, die Differenz zwischen Kurzarbeitergeld und (100%) Gehalt übernimmt. Der Starke muss immer dem Schwächeren helfen und nicht andersherum. Bis heute ist mir das gelungen.

Nun ist jedoch ein Punkt erreicht, an dem ich nicht mehr bereit bin, dem Ganzen weiter still zuzuschauen. Mit der letzten Änderung der Corona LVO MV vom 29.03.2021 ist der Zenit überschritten. Die Entscheidung der Politik, dass Menschen nur dann den Einzelhandel, Frisör etc. aufsuchen dürfen, wenn ein negativer Corona-Test vorliegt, sprengt das Machbare. Das zerstört die Existenz von noch mehr Unternehmen und damit auch das Leben von noch viel mehr Menschen. Es gibt keine haltbaren Beweise, die diese Maßnahme begründet. Die Inzidenz-Zahlen als Grundlage für solche einschneidenden Regierungsentscheidungen heranzuziehen, entzieht sich meines Verstandes. In vielen Gesprächen, besonders in den vergangenen zwei Wochen, mit Menschen in der Stadt und auf dem Dorf, erkenne ich den enormen Vertrauensverlust in die Regierung. Von Ihnen, Herr Flörke, ist kaum etwas zu hören, Sie, Herr Sternberg, verbreiten Unsicherheit und schüren immer mehr das Misstrauen und Sie Frau Schwesig nutzen nicht die Ihnen zur Verfügung stehenden Möglichkeiten, um wirklich für die Menschen in Ihrem Land zu kämpfen.

Sie haben als Ministerpräsidentin, als Landrat und als Bürgermeister die Verantwortung, sich um das Wohl der Menschen in Ihrem Land zu kümmern und nicht Angst zu verbreiten. Stellen Sie sich Ihrer Verantwortung und kommen Sie in dieser Woche (KW 15) zu einem offenen gemeinsamen Gespräch zu uns in das Autohaus nach Parchim. Meine Mitarbeiter sind bereit mit Ihnen über ihre Not zu sprechen, in die sie durch die Corona -Maßnahmen gedrängt wurden.

Ich gehe davon aus, dass Sie, wenn Ihnen wirklich das Wohl der Menschen am Herzen liegt, in dieser Woche einen Termin finden werden. Sie wurden von diesen Menschen gewählt und nicht andersherum. Ich möchte, dass die Presse zugegen ist.

Diese Einladung sende ich an die Presse zur Veröffentlichung, da es alle angeht, wie Sie sich entscheiden.

Ich freue mich auf einen Terminvorschlag. Wir sind flexibel.

Im Namen einer großen Mehrheit an Menschen in unserem Land,
verbleibe ich, mit freundlichen Grüßen

Michael Burmeister
Geschäftsleitung

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